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Dienstag, 4. August 2009

These: Mein Dackel besitzt eine gewisse Vorstellung vom Sein der Zeit

Wer auf das Kommen von jemanden wartet, hat eine bestimmte Vorstellung von dem, das kommen wird - und damit von der Zukunft!

Und da mein Dackel, regelmäßig zur Mittagszeit, wenn wir in den Park in unserer Nähe gehen, erwartet, meinen Vater und seinem Hund dort anzutreffen, ist dies, unter anderem, ein Beleg dafür, dass nicht nur ich sondern auch mein Dackel eine gewisse Vorstellung von dem besitzt, das kommen wird, und dass er damit, EBENFALLS, über eine gewisse Vorstellung vom Sein der Zeit verfügt.

Woran aber ist erkennbar, dass mein Dackel meinen Vater und seinen Hund ERWARTET?

Antwort: Dies ist daran erkennbar, dass er, wenn wir mal zu früh am Treffpunkt eintreffen und er somit meinen Vater und seinen Hund nicht, am gewohnten Ort zur gewohnten Zeit, vorfindet, merklich nervös reagiert, zu suchen beginnt und dabei beständig die Richtung aus der sie gewöhnlich zu kommen pflegen im Auge behält, und dass er, solange sie noch nicht erschienen sind, bockig und stur reagiert, wenn ich den 'Treffpunkt' mit ihm verlassen möchte, um weiterzugehen.


Link zum Beitrag: http://philosophie-mulmi.scienceontheweb.net/leben/biologie/thesen1.htm#these-biologie2

Samstag, 30. Mai 2009

Meinung: Kreationistische Theorien sollten nicht, parallel zur Evolutionstheorie, im Unterrichtsfach Biologie gelehrt werden

Sollten an nicht-konfessionellen Schulen, im Unterrichtsfach Biologie, parallel zur Evolutionstheorie, kreationistische Theorien gelehrt werden?

Meine Antwort darauf, ist ein eindeutiges Nein!

DENN:
Kreationismus ist keine naturwissenschaftliche sondern eine religiös begründete Theorie, und, es kann nicht die Aufgabe des naturwissenschaftlich-bildenden Schulunterrichts sein, unterschiedliche religiöse Glaubensvorstellungen auf ihren Wahrheitsgehalt hin zu prüfen und zu debattieren.

Abgesehen davon, wird an öffentlichen Schulen, ohnehin, die Möglichkeit eines konfessionellen Religionsunterrichts angeboten...
Und wenn es daher einem konfessionellen Religionslehrer ein Anliegen sein sollte, die ihm anvertrauten Schüler, über kreationistische Theorien zu informieren, steht es ihm offen seinen RELIGIONSUNTERRICHT entsprechend zu gestalten.

Dienstag, 26. Mai 2009

Begriffsdefinition : Trieb



Der Begriff ' Trieb' wird, im Allgemeinen-Sprachgebrauch, zumeist dahingehend verwendet und verstanden, dass ein Trieb eine Verhaltensweise ist, die in der Biologie eines Lebewesens vorherbestimmt bzw angeboren ist.

Einige Beispiele für Triebe:

Es ist zB ein Trieb bzw eine angeborene Verhaltensweise, dass ein neugeborenes Menschen-Baby schreit, um auf sich aufmerksam zu machen.
Und: Es ist ein Trieb bzw eine angeborene Verhaltensweise, dass ein neugeborenes Knu-Kalb so schnell wie möglich versucht aufzustehen, um zu seiner Mutter zu laufen.

Einige Beispiele, die die Verwendung des Begriffs 'Trieb', im Allgemeinen-Sprachgebrauch, etwas besser veranschaulichen sollen:

Beispiel 1: 'Wer triebhaft handelt, handelt gemäß seiner Biologie!

Beispiel 2: 'Wer triebhaft handelt, handelt wie ein Automat!'

Beispiel 3: 'Der Trieb in uns, ist etwas Animalisches!'

Beispiel 4: 'Wer triebhaft handelt, lässt sich 'treiben', und handelt unvernünftig!'

Beispiel 5: 'Der Mensch ist das einzig uns bekannte Lebewesen, das in der Lage ist seine Triebe, mittels Vernunft, mehr oder weniger gut, bewusst zu kontrollieren!

Mittwoch, 20. Mai 2009

Sind Mutationen nur eine Laune der Natur?

Der folgende Dialog bezieht sich auf den Beitrag : Beweis-Biologie Nr. 2, und ist von einer realen Diskussion mit der Userin Astarte, im Philosophie Forum : Du und das Leben, inspiriert:

Astarte: Puh, ich war immer der Meinung, dass Mutation eine Laune der Natur ist und deshalb kein Naturgesetz sein kann.

Mulmi: Dass es, im Prozess der Vermehrung von lebenden bzw biologischen Systemen, zu Fehlern und damit zu Mutationen kommt, ist wohl ebensowenig eine Laune der Natur, wie zB die Tatsache, dass wir Menschen - aufgrund unserer, alles andere als perfekten biologischen 'Ausstattung' -, im Verlaufe unserer (erwachsenen) Lebensführung, MIT SICHERHEIT, das eine oder andere falsch einschätzen, dass wir uns, in der einen oder anderen Situation, falsch verhalten, und dass solcherart Fehler, Irrtümer, ein ganz normaler, natürlicher Teil unserer Lebensführung sind.

Dass Leben Fehler macht, gehört zum Leben - und ist, wenn man so möchte, einer seiner grundlegendsten 'Charakterzüge'!

Und da Leben IMMER Fehler macht, ist klar und vorhersehbar, dass es AUCH bei Vermehrungsprozessen, biologischer Systeme - auf lange Sicht gesehen -, auf jeden Fall, zu Fehlern kommen wird!

Montag, 16. Februar 2009

Dass es im Verlaufe der Evolution zu Mutationen kommt, ist kein Zufall, sondern ein Naturgesetz

Der folgende Beweis, ist ein philosophisch-rationaler Beweis:

Das Phänomen Evolution, könnte man, kurz und prägnant, durch die 3 Punkte

'kopieren',

'Kopierfehler bzw Mutation'

und

'Selektion',

zusammenfassen.

Im Zusammenhang mit dem Phänomen Evolution, wird auch, mittlerweile relativ häufig, die Sichtweise geäußert, dass das Entstehen von Mutationen ein Zufallsprodukt ist...

DOCH: Die Tatsache, dass Leben Mutationen verursacht bzw hervorbringt, ist alles andere als ein Zufall - SONDERN: ein Naturgesetz!
DENN: Es liegt in der Natur der Dinge, dass es, AUF JEDEN FALL, IRGENDWANN, zu Kopierfehlern kommt.
Oder: Anders ausgedrückt:
Nirgendwo in der Natur, gibt es ein absolut perfektes Kopierverfahren, das dazu in der Lage wäre, endlos, und für alle Zeiten, absolut fehlerfreie Kopien, von was auch immer, zu produzieren.
Und, da es nirgendwo, in der Natur, ein absolut perfektes Kopierverfahren gibt, wird es zwangsläufig IMMER, IRGENDWANN, zu Kopierfehlern, und damit zu Mutationen kommen.

Und ob das, durch Kopierfehler bzw Mutationen, neu entstandene Sein, auf längere Sicht gesehen, eine Zukunft hat, hängt, wesentlich, davon ab, wie das neu entstandene Sein, den jeweils vorhandenen Umweltbedingungen, 'widerstehen' kann.

Donnerstag, 22. Januar 2009

Leben = das individuelle Besitzen von Information

Der folgende Beweis, ist ein philosophisch-rationaler Beweis:

Jede Zelle, ist ein Träger vielfältiger Informationen [1].
Jedes Lebewesen, setzt sich aus einer unterschiedlichen Zahl von Zellen zusammen – manche sind Einzeller, und manche setzten sich aus vielen, mitunter gar aus Milliarden von Zellen zusammen.
Und, da dem so ist, ist, in der Folge, jedes Lebewesen, bereits vom Anfang seiner Existenz an, mit einer Fülle von Informationen ausgestattet!

Dass daher, bei der Vermehrung von Lebewesen, Informationen weitergegeben werden, und dass, durch Vermehrung, neu entstandene Lebewesen, bereits von Geburt an, über wesentliche Informationen für ihr Leben verfügen, ist alles andere als ein unerklärliches Wunder, sondern ist die/ eine Normalität des Lebens!

Leben = das individuelle Besitzen von Information + das individuelle Verwenden von Information + das Weitergeben von Information, an andere Individuen, im einfachsten aller Fälle, mittels Vermehrung

Quelle:

1. http://de.wikipedia.org/wiki/Zelle_(Biologie)